Das Projekt

Selbstportrait, Künstler, Hephaistos Portrait Künstler im Profil

In diesem Blog wird KRUMREYs Projekt 100 Menschen 100 Köpfe für die Ewigkeit exklusiv publiziert. Mal sind die Beiträge heiter, mal ironisch, mal sachlich informativ. Der Bildhauer Tilmann Krumrey schreibt selbst über seine Arbeit.

In diesem Projekt geht es darum, die Existenz von 100 Zeitgenossen als individuelles, dreidimensionales Portrait festzuhalten und in dauerhaftem Material (Silber, Bronze) zu dokumentieren.

Zusätzlich zum dreidimensionalen Abbild in Bronze oder Silber, wird das ganze Projekt sowie auch jeder einzelne Mensch und sein Portrait im Internet in Form eines ständig aktualisierten Web-Logs dokumentiert. Dort werden die bereits fertig gestellten Köpfe präsentiert und die dargestellten Menschen in einer kurzen Biographie und einem Fragebogen vorgestellt. Wenn die Erlaubnis erteilt wurde oder wenn es sich um Personen des öffentlichen Interesses handelt, werden sie auch namentlich bezeichnet.

Der dargestellte Mensch soll in seinem individuellsten AUSDRUCK zur Geltung kommen und unsere Zeitepoche bezeugen. Wenn Sie schon immer ein Portrait haben wollten und einen Künstler suchen, der Ihnen hierbei hilft, sind Sie hier richtig.

Die Büsten werden in 3-6 persönlichen Sitzungen (jeweils ca. 2 Std.)  mit dem Künstler in feinem Ton / Alabastergips gefertigt. Im Atelier fallen nochmals ca. 50-60 Stunden an, die aber ohne Modell ausgeführt werden. Anschließend werden die Köpfe in Bronze oder in Feinsilber gegossen. Je Kopf werden maximal 4 Originale hergestellt. Die Nr. 1 ist für das Modell reserviert, sofern dies gewünscht ist. Nr. 2 und 3 werden in die Versammlung der 100 Köpfe aufgenommen, die in wechselnden Kombinationen und in wechselnder Anzahl bei Ausstellungen und in Projekten des Künstlers gezeigt werden. Nr. 4 gilt als Belegexemplar für den Künstler (AP d.h. Artist Proof) und geht einst in seinen Nachlass über. Die Büsten sind ca. 11-13 cm breit, 20-23 cm hoch und 15 -17 cm tief. In Feinsilber (999) gegossen, wiegen sie ca. 4-6 kg je nach Größe des Kopfes. Der Preis für einen Portraitkopf ist zur Zeit in Silber 12.500 Euro und in Bronze 8.500 Euro. Das Angebot ist jeweils brutto, d.h. inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 7%.  Das Angebot ist freibleibend.

Sobald die 100 Köpfe vollständig sind, wird das gesamte Projekt an ausgewählte Kunstsammlungen verkauft. Einzeln ist ein Kopf nur durch die dargestellte Persönlichkeit selbst oder von Familienangehörigen zu erwerben.

Sichern Sie sich noch heute IHREN Platz zu den HUNDERT Köpfen unserer Zeit zu gehören. Senden Sie ein Email, wenn Sie teilnehmen wollen: tk (at) tilmannkrumrey.com

Advertisements

9 Kommentare

  1. Ein spannendes Projekt und eine tolle Idee, es mit einem Blog zu begleiten. Eine Frage habe ich dazu (sorry, sollte ich die Info irgendwo überlesen haben): wie groß werden denn die Köpfe? Und haben sie alle die gleiche Größe oder gibt es Unterschiede?

  2. Hallo Christian,
    Danke für Deinen positiven Kommentar, der mich gleich doppelt freut, da er aus berufenem Munde kommt.
    Die Köpfe sind alle um den Faktor des goldenen Schnitts (1,618) verkleinert.
    In Prozent ausgedrückt, ist das etwa 62 % der Lebensgröße. Mehr dazu hier.
    Unterschiede ergeben sich nur durch die natürlichen Größenunterschiede, beispielsweise von Kindern und Erwachsenen oder andere Attribute, die für die dargestellte Person typisch oder wichtig sind. Z.B. eine Kappe oder eine Frisur oder für mich der Efeukranz 😉

  3. Pingback: Das Portrait für die Ewigkeit - 100 Menschen 100 Köpfe von Tilmann Krumrey | kunstfreunde

  4. Hallo
    Interessantes Projekt. Drei Dinge finde ich schade;
    1.) die Köpfe sind nicht in der Originalgrösse realisiert.
    2.) ich könnte mir keinen leisten, nichtmal in Eisen wahrscheinlich und schon gar nicht wenn er in der Originalgrösse realisiert würde.
    3.) Es gibt noch keinen Silber- oder Bronzekopf zum bestaunen und der schlussendliche „Verwendungszweck“ der 100 Köpfe wäre mir bereits im Vorneherein wichtig zu erfahren. Nicht das mein Kopf aufeinmal in der falschen Ecke steht …

  5. Hallo Nureiner,
    danke für den Kommentar. Ich möchte Dir gerne auf Deine drei Punkte antworten.
    Zu 1) Ich finde, dass die Köpfe durch die leichte Unterlebensgröße handlicher sind. Sie nehmen nicht soviel Platz weg und wirken „eleganter“ in unseren modernen Wohnräumen. Wer hat heute schon noch 4m Deckenhöhe. Der zweite wichtige Grund für die Reduktion war die Gewichtsersparnis beim Silberguss. Ich wollte nicht, bei allem Respekt für die Inflationsthematik und die damit verbundenen Investmentideen, dass die hohen Materialkosten die Ausführung in Silber verhindern. Noch anzumerken ist, dass sich der Aufwand bei der Herstellung durch die kleinere Ausführung nur unwesentlich reduziert . Generell gilt: Je kleiner, desto schwieriger. Der gewichtigste Grund für die Verkleinerung ist aber ein wahrnehmungspsychologischer Aspekt: wir nehmen das Objekt sofort als artifiziell wahr. Köpfe in Lebensgröße haben sich in der Erfahrung als problematisch herausgestellt. Geh mal durch die entsprechende Abteilung eines Museums (z.B der Glyptothek in München), dann wirst Du sofort bemerken, dass die meisten Köpfe entweder über- oder unterlebensgroß sind.
    Zu 2) Bronze oder Eisenguss ist eigentlich egal. Beim Bronzeguss macht der Materialkostenanteil gerade mal 35 EUR aus. Ob man es sich leisten „kann“ ist heutzutage vielfach eine Frage der Prioritäten. Wenn man sich doch lieber den neuen Flatscreen Fernseher und die Anlage mit Dolby-Surround zulegt, kann man es sich vielleicht nicht leisten …
    Zu 3) Kopf 2 (gerade in Arbeit) wird in Bronze oder Silber gegossen werden (noch nicht entschieden). Dabei werde ich jeden Arbeitsschritt dokumentieren. Wahrscheinlich werden diese Fotos sogar von einem Profi gemacht, der auch meine übrigen Arbeiten dokumentiert. Es dürfte also auch von den Bildern her spannend werden, diese „alchemistischen“ Arbeitsschritte in der Gießerei mit zu verfolgen. Zum Verwendungszweck: die Köpfe in meinem Besitz werden in Ausstellungen präsentiert, zusammen mit meinen übrigen Arbeiten für die Kathedrale des Monomythos. Sie sind dabei ein zentraler Bestandteil. Sie werden körperlos, als schweigende Versammlung auf Metallstelen präsentiert werden, entsprechend der natürlichen Körperhöhe. Man muss sich das so ähnlich vorstellen, wie in der Glyptothek in München.

  6. Ich finde das Projekt ziemlich interessant, insbesondere den dokumentarischen Aspekt. Da das Projekt ja blogtechnisch begleitet und dokumentiert wird, fände ich ein paar weitere Hintergründe recht interessant…
    z.B. wieso sollen es konkret 100 Köpfe werden? Gibt es für die Wahl der Anzahl einen besonderen Grund? Ich frage, weil die Zahl 100 so betont in Erscheinung tritt. Was genau hat es mit der Kathedrale des Monomythos auf sich?

    Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg und Geduld für das Projekt.

  7. Pingback: Dialog und Hintergrund « 100menschen100koepfe

  8. Ollah,
    zur Ordnung der Zahlen, will ich folgendes anmerken, das arabische Zeichensystem, für die Mengenwerte, besteht aus den 10 Zeichen 0 bis 9. Alles weitere überlasse ich Eueren Schlussfolgerungen hieraus, die von Euch aufgestellten Thesen, zu diesem Thema, betreffend.

    Schöne Ostergrüsse!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s