Heute bin ich also endlich so weit. Der erste Kopf ist ganz fertig, versäubert und aufgesockelt. Fein geschliffen (erst mit Körnung 80, dann mit K 120 und schließlich mit K 320) bekommt der Gips eine sehr feine Oberfläche, fast wie Marmor. Kleinste Abweichungen werden sichtbar und man muss sehr sehr genau arbeiten.
Aber das wollte ich ja. Ganz bewusst habe ich darauf verzichtet mit „künstlerischem Duktus“ oder durch die Zufälligkeiten des Materialantrags eine etwas expressionistischere Oberfläche zu erzeugen, wie das heutzutage gerne in vielen Fällen gemacht wird.
Es macht natürlich Mühe, diese Genauigkeit zu erreichen. Zwischen dem letzten hier veröffentlichten Bild und diesem, liegt fast noch einmal die doppelte Zahl an Arbeitsstunden.
Morgen und übermorgen ist der Kopf im Original auf der Internationalen Edelmetall & Rohstoffmesse in München, Olympiagelände, auf dem Messestand von BullionArt zu sehen. Ich selbst werde übermorgen (Samstag) für kurze Zeit gegen Mittag auch persönlich anwesend sein.

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[...] Hier geht es zu seinem ersten Kopf: Tilmann Krumrey [...]